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Geschichte

Wenn ihr hier jetzt die Geschichte des "Nordic-Walking" erwartet, dann liegt ihr falsch. Was ich euch erzählen möchte, ist meine eigene, ganz persönliche Geschichte. Wie alles begann. Und wie so üblich, beginnt diese Geschichte mit: 

"Es war einmal" .....eine junge Frau. Die lebte mit ihrem Mann und den vier Söhnen in Grenzach-Wyhlen, einer kleinen Gemeinde an der schweizer Grenze. Da das Leben mit 4 Kindern sehr sehr anstrengend war, fragte der Arzt die junge Frau, ob sie nicht Lust hätte, eine "Mutter-Kind-Kur" zu machen. An der Nordsee. Klar, hatte sie. Gesagt - getan! Ostern 2001 war es so weit.   Das Kurheim hat der Frau und ihren Kindern sehr gut gefallen. Bis auf eine Kleinigkeit: Bei der Eingangsuntersuchung meint der Kurarzt: "Junge Frau, Ihnen werde ich  Frühsport verordnen. Ihr Lungenvolumen lässt zu wünschen übrig und die Figur ist etwas aus dem Rahmen."

"Hallo, meint der etwa mich?", dachte die Frau und war doch etwas erschreckt. Mit vier Kids kommt der Sport halt zu kurz und ausserdem hatte sie gar keine Lust dazu, viel zu anstrengend.

Aber die ärztlichen Verordnungen waren ein "Muß"! Also raffte sie sich gleich am zweiten Tag auf, zog ihre uralten Turnschuhe an und machte sich auf den Weg zum Frühsport. "Walking" nannte sich diese Veranstaltung. Keine Ahnung, davon hatte sie noch nie was gehört. Am Treffpunkt angekommen traf sie auf lauter junge Mütter ihren Alters (und ihrer Figur!) und sie sahen alle nicht sehr glücklich und noch ziemlich verschlafen aus. "So ein Streß vor dem Frühstück. Wo ist denn da die Erholung???", dachten sie. Dann kam die Trainerin. Der Schreck sitzt heute noch in den Gliedern, wenn sie an diese Frau zurückdenkt. Ziemlich groß, überschlank, militärischer Kurzhaarschnitt, furchteinflößende Brille. Und einer Stimme zum Fürchten. Hilfe, bei dieser Frau herrschte Zucht und Ordnung. Keine der Frauen hat sich mehr getraut was zu sagen, ja nicht einmal heimlich zu gähnen. Dann gings los. Aufwärmübungen. An jenen Muskelkater kann sich die junge Frau heute noch erinnern. Und dann wurde gewalkt. Die Strecke kam ihr endlos vor. Und die Luft war irgendwie so "wenig". Dabei waren es gerade mal knappe 3!!!! Kilometer. Und kein einziger Berg, so was gibt es ja nicht an der Nordsee. Und das jetzt 3 Wochen lang jeden Tag vor dem Frühstück??? "Kurabbruch", das war der erste Gedanke unter der Dusche nach dem Training. Die junge Frau war schon ziemlich schlapp, das wurde ihr an diesem Tag so richtig bewusst.

Aber sie hatte keine Chance, sich der Sache zu entziehen. Also hielt sie tapfer durch. Und dann passierte das Wunder: Schon nach der ersten Woche begann sie sich auf diesen Frühsport zu freuen. Sie hatte Gefallen gefunden an der Bewegung in der freien Natur. Und in der dritten Woche fing sie sogar an zu bedauern, dass die Kur schon bald zu Ende sein würde. Aber sie wollte weiterwalken. Da überlegte sie sich zusammen mit ihrer Schwester einen Plan. Sie wollte im Grenzacher Gemeindeblatt eine Anzeige aufgeben: "Walkingtreff", Datum und Uhrzeit und Treffpunkt dazu, fertig.

Und was passierte? Da kamen doch tatsächlich 8 Teilnehmerinnen zusammen.Und diese Gruppe existiert heute noch! Die sogenannten "Urwalker".

Das war sozusagen der Beginn einer großen Leidenschaft. Aus dem Walking wurde ein Jahr später Nordic-Walking, dann kam die Instructorausbildung, mehrere Zusatzausbildungen und kürzlich die Ausbildung zum Nordic-Blading-Instructor (Inlineskaten mit Stöcken, macht total viel Spaß)

Der jungen Frau geht es heute sehr gut mit ihrem Sport, die überflüssigen Kilos sind verschwunden, das Lungenvolumen hat sich etwa verdoppelt und sie hat total viel Spaß mit ihren Kursteilnehmern.

Komm und probiers aus, trau dich. Vielleicht wirkt das Wunder ja auch bei dir?

ISPO M√ľnchen 05.02.2007
Nordic Trails  |  nordictrails@googlemail.com